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Oft nutzen wir die Performativität der Sprache alltäglich ohne es zu wissen. Es sind Wörter die, bereits in ihrem Aussprechen eine Handlung darstellen. Allerdings wird diese,  aus der Sprachtheorie kommende Funktion, mehr und mehr zu einem Werkzeug in gesellschaftlichen Auseinandersetzungen, besonderes bei Genderdebatten. In diesem Artikel wird die Transformation der Performativität der Sprache von ein Begriff der Sprachtheorie zu einem wichtigen politischen Hilfsmittel. 

Um wirklich zu verstehen, was die Performativität der Sprache ist,  muss zwischen zwei Arten von Sprache unterschieden werden: die alltägliche Sprache und die philosophische Sprache oder auch technische Sprache, die eher in der akademischen Welt und für die Forschung verwendet wird. Für John Langshaw Austin ist Sprache nicht nur ein Mittel zur Beschreibung  der Welt oder der Gedanken, sie hat auch das Potential zu handeln.  Sprache ermöglicht, mit der Welt um sich herum in Kontakt zu treten. Sobald die Worte den Mund verlassen, wirken sie. Das heißt sie haben Folgen und implizieren eine Verantwortung für den/die Sprecher*in. Ein deutliches Beispiel ist die Aussage eines/einer Richter*in im Gerichtshof: wenn er oder sie “Ich erkläre die Sitzung für eröffnet” sagt oder die Strafe verkündet, tuten die Worte etwas. Sie vollziehen die Eröffnung der Sitzung oder auferlegen dem/der Angeklagten die Strafe.  Die Performativität der Sprache bedeutet, dass wir nicht bloß etwas “sagen”, sondern mit unseren Worten etwas “tun”. 

Allerdings sind Sprechhandlungen durch Normen und gesellschaftlichen Zwang beschränkt. Es wird ein bestimmter sozialer Status des Redners/der Rednerin vorausgesetzt. Im Gerichtshof kann die Strafe beispielsweise nur vom Richter oder von der Richterin verkündet werden. Die Performativität einer Äußerung hängt also vom Status des Sprechenden ab. 

Laut J.L Austin kann jede Äußerung drei Dimensionen haben. Eine Äußerung hat zuerst, eine lokutionäre Dimension, dies umfasst die Tat des Sprechens, statt Schweigens an sich. Illokutäre Sprechakte bewirken mit ihrem Inhalt etwas und schaffen somit eine neue Wirklichkeit. Ein perlokutionärer Sprechakt ist schließlich, das was durch ihn erzeugt wurde – ein Gefühl eine Reaktion oder ähnliches. 

Diese letzte Funktion der Sprache setzt eine gewisse Empfindlichkeit des Menschen gegenüber der Sprache voraus, die von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich ausgeprägt sein kann. Die Sprechakttheorie von Austin lässt uns so verstehen weshalb Sprache mehr kann, als die Realität zu beschreiben; sie kann auch neue Normen und neue Wirklichkeiten schaffen. Die Potenzial der Sprache kommen z.B. voll zum Tragen, wenn sie als Mittel in gesellschaftlichen Bewegungen genutzt wird, um die gesellschaftliche Wirklichkeiten neu zu gestalten. Wir werden im Folgenden die Rolle der performativen Sprache im feministischen Kampf für Geschlechtergerechtigkeit analysieren.

Die Performativität der Sprache ist ein wertvolles Hilfsmittel der Frauenbewegung, denn sie richtet sich gegen die Idee, Sprache sei nichts weiter als ein Abbild der Realität. Damit  schafft der Feminismus laut Mona Géraudin eine Kritik an “[der] Illusion der Natürlichkeit der Sozialen Verhältnisse und der Dominanz des männlichen Geschlechts”1.

Feministinnen versuchen die Natürlichkeit der Unterdrückung und der Herrschaft, welche die Unterdrückten verstummen lässt, und den Mainstream-Diskurs, zu dekonstruieren und ihm zu widersprechen. Diese natürlich scheinende Normalität kann in unserer Ausdrucksweise und unserer Art zu sprechen, hinterfragt und verändert werden.  

Wie nutzen feministische Bewegungen die Sprache und ihre Performativität, um ihren Diskurs bei der Schaffung neuer gesellschaftlicher Realitäten und neuer gesellschaftlicher Normen zu unterstützen?

Zuerst  erschütterte das Aufkommen des inklusiven Schreibens die Grundlagen der Sprache, indem es ein grammatikalisches Prinzip in Frage stellt, das fest in den Mentalitäten verwurzelt ist und davon ausgeht, dass “das Männliche über das Weibliche siegt”.

Eine längst verinnerlichte Dominanz in vielen Sprachen, die nichtsdestotrotz eine Form der Herrschaft eines Geschlechts über ein anderes bleibt, der durch den Gebrauch einer inklusiven Schrift und Sprache entgegen gewirkt werden kann. Auf diese Weise verhilft die Feminisierung bestimmter Wörter und Berufe der Frau aus der Unsichtbarkeit der Gesellschaft.

Ein Rätsel, das die Dringlichkeit der Feminisierung der Sprache aufzeigt und vom Egaligone-Institut während eines Micro-Trottings 2013 in den Straßen von Lyon verwendet wurde, ist folgendes : “Ein Vater fährt mit seinem Sohn im Auto. Sie verunglücken. Der Vater stirbt an der Unfallstelle. Der Sohn wird schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert und muss operiert werden. Ein Chirurg eilt in den OP, tritt an den Operationstisch heran, auf dem der Junge liegt, wird kreidebleich und sagt: ‘Ich bin nicht dazu imstande zu operieren. Dies ist mein Sohn.’” Wie ist das möglich? Die meisten der vom Institut befragten Menschen kam nicht auf die Idee, dass der Chirurg eine Frau und die Mutter des Kindes sein könnte. Tatsächlich hatten viel Berufsbezeichnungen lange keine weibliche Form. Dieses Detail mag unbedeutend erscheinen, doch in Wirklichkeit stellt es für Frauen eine Barriere dar, bestimmte berufliche Wege einzuschlagen. Hayat Outahar, Präsidentin des Unternehmerverbandes Femmes-Entrepreneurs (Frauen-Unternehmer) erklärt: “Eine Berufsbezeichnung, die keine weibliche Entsprechung hat, hilft jungen Mädchen nicht, sich damit zu identifizieren.”2

Beispielsweise gibt es nur wenige weibliche Feuerwehrmänner oder Chirurgen, denn die Tatsache, dass der weibliche Name dieser Berufe selten verwendet wird, ist einer der Faktoren, die dazu beitragen, dass diese Berufe den Männern vorbehalten sind. Eliane Viennot, einer auf der französische Literaturgeschichte spezialisierten Historikerin weist des Weiteren darauf hin, dass die in der Gesellschaft am wenigsten geschätzten Berufe, nie ihrer weiblichen Entsprechungen beraubt worden sind3.

Der effektivste Gebrauch von performativer Sprache liegt für Feministinnen in der konsequenten Verwendung von Schlagworten und Parolen. Laut Mona Gérardins Artikel “Sprache ist ein Ort des Kampfes: die Performativität der gewöhnlichen Sprache bei der Konstruktion von geschlechtsspezifischen und feministischen Kämpfen” sind Parolen “kritische diskursive Praktiken, weil ihre aufrührerische Kraft auf ihrer Kritik an der sozialen Ordnung beruht”. Die Slogans zielen darauf ab, die herrschende Ideologie zu kritisieren und zu bekämpfen. Nach Mona Gérardin-Laverge können wir in der sprachlichen Praxis drei verschiedene Prozesse unterscheiden, die Geschlechterrollen und Subjektivitäten verändern. Diese Prozesse sind: “Widerspruch”, “Dekonstruktion durch kritische Analyse” und “die Bekräftigung der eigenen Kraft und Kampfentschlossenheit”.

Feministische Parolen sind umstritten. Durch die bewusste Verwendung von Sprache unterstreichen sie die Bedeutung, die Worten beigemessen wird. Slogans verwenden unterschiedliche sprachliche Mittel wie Neudefinitionen, Wiederaneignungen oder Erweiterungen von Begriffen und Wörtern. In den 1970er Jahren wurden in feministischen Parolen marxistische oder antifaschistische Begriffe der patriarchalischen Unterdrückung genutzt, wie z.B. “Vergewaltigung ist ein nicht anerkannter Faschismus” (1789). Einige Slogans verwendeten auch semantische Entführung oder ironische Überarbeitungen diskursiver Strukturen, wie z.B. in der Struktur der Definition und des Stils des “Wörterbuchs” in “Feminismus ist eine extremistische Theorie der Betrachtung von Frauen als menschliche Wesen” (1791). Es finden sich auch Entlehnungen aus dem militanten anarchistischen Repertoire. So wurde zum Beispiel aus “historischer Materialismus” ein “hysterischen Materialismus”. Schließlich wurden neue Wörter wie “Hetero-Behörde” oder “Heterrorismus” geschaffen und Beleidigungen sowie verletzenden Bemerkungen durch Aneignung entkräftet (Pink-Bloc-Banner: “Freie Schlampen in Solidarität”; Pink-Bloc-Poster: “Stolz, die Schande der Nation zu sein”).

Durch die Nutzung feministischer Parolen werden dominante soziale Normen dekonstruiert und neue Diskurse geschaffen. Diese widersprechen dem dominanten Diskurs, der die Gender-Debatte zu unterdrücken und vertuschen sucht. Die Wiederaneignung von beleidigenden Ausdrücken trägt dazu bei, eine Erinnerung zu bewahren. Es ist nicht Ziel, diese Beleidigungen vergessen zu machen, sondern auf einen Prozess der Wiedergutmachung hinzuarbeiten. Feministische Schriftzüge in den Straßen geben diesen Parolen eine besondere Sichtbarkeit. Gleichzeitig kommt auch dem Ort in der Wirkung der Performativität der Sprache eine große Bedeutung zu: die Straße, die die Frauen sich dank des Feminismus zurückerobern. Die Performativität der Sprache bringt eine soziale Dimension in die Diskurse ein und verleiht den Protestbewegungen, die diese Macht in der uns allen gemeinsamen Alltagssprache nutzen, eine Handlungs- und Transformationskraft für soziale Normen.

Doch Feministinnen sind nicht die einzigen, die die Performativität der Sprache nutzen. Auch LBTQIA-Activist*innen benutzen sie für ihre Sache.

Inwiefern kann die performative Sprache Geschlechterrollen dekonstruieren?

Ursprünglich ist das englische Wort “queer” eine Beleidigung für eine Person mit einem “seltsamen” Charakter. Es beschreibt  Personen, die nicht “straight” (gerade bsw. heterosexuell) sind und wird seit dem 19. Jahrhundert genutzt, um sogenannte “auffällige” Sexualität zu denunzieren. Als Reaktion haben lesbische Gruppen das Wort seit den 70er-80er als Motto für die Einforderung ihrer Rechte, in einer weißen, amerikanischen Gesellschaft der Mittelklasse mit heterosexuellen Normen, vereinnahmt. Die Selbstbezeichnung “queer” sollte dabei verdeutlichen, das es sich bei den ausgegrenzten LGBTQIA+ um eine bereits lange existierende Gruppe handelt, die sich gegen Anpassung wehrt. 

Ziel dieser Bewegung ist es, das binäre Prinzip Mann/Frau in Frage zu stellen, indem das derzeitige Geschlechterverständnis dekonstruiert wird. Das Geschlecht bezieht sich auf biologische Unterschiede, wohingegen der Begriff Gender die sexuelle Identität meint, d.h. die gesellschaftliche und kulturell konstruierten Unterschiede zwischen Mann und Frau. Basierend auf den zwei Ausprägungen männlich/weiblich haben sich Geschlechterrollen aus dem gesellschaftlichen Diskurs herausgebildet, die sich schließlich als Norm einer heterosexuellen Gesellschaft verfestigt haben. Es geht also darum, durch die Verwendung des Begriffs “queer”, gesellschaftliche Realitäten neu zu schaffen, und durch Sprache diejenigen sichtbar zu machen, die ausgegrenzt oder gar kriminalisiert werden.

Die Art und Weise wie lesbische Gruppen sich die Bezeichnung “queer” zu eigen gemacht haben, erlaubte ihnen ihre Rechte einzufordern und die gesellschaftliche Normalität der Heterosexualität und Binarität zu dekonstruieren und eine neue zu kreieren: eine Normalität, in der sich alle Typen sexueller Identität und Orientierung wieder finden und in der die Identitäten, basierend auf den Gegensätzen männlich/weiblich dekonstruiert werden. Indem die Konnotation eines Wortes verändert wurde, konnten vormals geltende Verständnisse von Geschlechteridentitäten innerhalb von fünfzig Jahren gewandelt werden. 

Die Sprache spielt eine Hauptrolle im Kampf um die Dekonstruktion von Geschlechterrollen. Dies wird auch in  Judith Butlers Buch4Das Unbehagen der Geschlechter”, eine wesentliche theoretische Arbeit für die Queer Bewegung, deutlich.  Sie stützt sich auf die Sprechakttheorie von Austin, um sie auf die Genderfrage anzuwenden. In dem Moment, in dem der Arzt oder die Ärztin bei der Geburt eines Kindes ankündigt, dass das Baby ein Mädchen oder eine Junge sei, ist ein Sprechakt vollzogen worden. Mit diesem einen Wort beeinflusst er oder sie das ganze Leben dieses Kindes. Wegen seines Geschlechts, wird es sich sein Leben lang geschlechtsspezifischen Erwartungen gegenüber sehen. Das Fazit von Butler ist einfach: um ein Mann oder eine Frau zu sein, müssen jeden Tag männliche oder weibliche Verhaltensweisen wiederholt werden, die auf Konstruktionen aufbauen, die jeglicher biologischer Grundlage entbehren. Geschlechterrollen sind Produkte verinnerlichter Normen des performativen Diskurses. So muss beispielsweise ein “richtiges” Mädchen lange Haare haben und ein Junge darf seine Gefühle nicht zeigen. Es handelt sich dabei  um internalisierte soziale Konstrukte, die als natürlich wahrgenommen werden. Dabei sind die Geschlechterbezeichnungen nach Butler immer eine Art Nachahmung, da niemand ausschließlich weiblich oder männlich sein kann. Denn Menschen könnten sich nicht in jeder Situation idealtypisch nach den gesellschaftlichen Normen richten. Aus diesem Grund kommt es zu Schwierigkeiten, wenn versucht wird, jeden Menschen in eine dieser zwei Kategorien zu sortieren. 

Die Verwendung einer genderneutralen Sprache kann folglich helfen Menschen einzubeziehen, die sich weder als männlich noch als weiblich wahrnehmen. Trotz des Vorwurfs der Unkenntlichmachung der vielfältigen  Identitäten, die sich hinter den neutralen Begriffen verbergen, stellt diese Ausdrucksweise eine bessere Option dar,  als einzelnen Geschlechtsbezeichnung durch Sprache Dominanz zu verleihen.  Vor allem in queer Kreisen  finden genderneutrale Neologismen wie “jemensch” oder das Pronom “sier” vermehrt Eingang in den Sprachgebrauch.

 

Abschließend ist es notwendig, die Kategorien und Begriffe zu betrachten, die zur Beschreibung einer sozialen Wirklichkeit oder den Trägern von Forderungen verwendet werden. Es ist interessant, die Demokratisierung der Macht der Sprache in Frage zu stellen. In den ursprünglichen Theorien zur Kraft der Sprache, wie der von Austin, hatten nur wenige Menschen wie Richter*innen oder Bürgermeister*innen die Macht Sprechakte auszuführen. Heute hingegen wird die Sprache durch genderneutrales Schreiben, feministische Slogans und die Vereinnahmung ehemals diskriminierender Begriffe wie “queer”, von jedem und jeder performativ geformt. Die Slogans der sozialen Kämpfe haben stets die herrschenden Normen und Ideologien angeprangert und in Frage gestellt. Die Linguistin Laélia Véron meint dazu: “Sprache kann sowohl ein Instrument der Herrschaft als auch der Dekonstruktion dieser Herrschaft sein. Die Sprache kann daher in einem Prozess der Freiheit und Emanzipation erobert werden”5. Wenn die Kämpfe durch die Sprache und ihre Aneignung geführt werden, fangen Aktivistinnen an, neue Begriffe zu produzieren, aber auch vergessene Wörter wie “Schwesternschaft” oder “Malerin” zu wiederbeleben und so an einem historischen Prozess teilzunehmen.

Sich sprachlich genau auszudrücken erlaubt präzise zu denken. Das GROW-Team arbeitet daran, eine Sprache zu entwickeln, die so integrativ, egalitär und präzise wie möglich ist. Um unseren Gleichberechtigungsansprüchen gerecht zu werden, ist es wichtig, die erniedrigenden Begriffe und Ausdrücke aus den (europäischen) Herrschaftsgeschichten, von denen sich  viele in unserem alltäglichen  Sprachgebrauch manifestiert haben, zu neutralisieren. In Frankreich wurde teilweise eine Feminisierung von Namen und Funktionen eingeführt, wodurch einige Vorstellungen konservativer und sexistischer Arbeitsteilung überarbeitet wurden. Dies reicht jedoch noch nicht aus, um eine vollkommen gleichberechtigte Gesellschaft zu erreichen. Erinnern wir uns nur daran, dass die Academie Française 2017 das geschlechtsneutrale Schreiben als “Todesgefahr”6 für den Wohlklang einer Sprache einschätzte. Die Transformation zu einer toleranten Sprache ist daher eine Arbeit, die jeden Tag unsere Aufmerksamkeit fordert.  Stetig sollten wir darauf achten, wie Worte, Grammatik, Konnotationen und  Symbolik wirken. Jede*r sollte sich der Kraft seiner/ihrer Worte, die neue gesellschaftliche Normalitäten schaffen können, bewusst werden. Wird diese Kraft nicht genutzt, sondern an alten Gewohnheiten festgehalten, kommt das einer Nichtanerkennung dieser gesellschaftlichen Bewegungen gleich. 

QUELLENZICHNIS

AUSTIN, J. (1970).  Quand dire, c’est faire. Paris: d. Du Seuil. 

Deutsche Übersetzung: John L. Austin: Zur Theorie der Sprechakte (How to do things with Words). Deutsche Bearbeitung von Eike von Savigny. Reclam, Stuttgart 1972, S. 7.

BUTLER, J. (1990). Trouble dans le genre. Pour un féminisme de la subversion. Paris: Ed. La Découverte. Deutsche Übersetzung: Das Unbehagen der Geschlechter. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2003.

GÉRARDIN‑LAVERGE, M. (2018). Le langage est un lieu de lutte : la performativité du langage ordinaire dans la construction du genre et les luttes féministes. Philosophie. Université Panthéon-Sorbonne – Paris I. verfügbar unter: https://tel.archives-ouvertes.fr/tel-02132698/document [Accessed 23 Aug. 2020].

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GÉRARDIN‑LAVERGE, M. (2017). Performativité du langage et empowerment féministe, Philonsorbonne. [online] Nov. verfügbar unter: https://journals.openedition.org/philonsorbonne/917 [aufgerufen am 23 Aug. 2020].

GÉRARDIN‑LAVERGE, M. (2018). Le langage est un lieu de lutte. La performativité du langage ordinaire dans la construction du genre et les luttes féministes. revue-glad.org. [online] Jun. verfügbar unter:  https://www.revue-glad.org/1560 [aufgerufen am 23 Aug. 2020].

MACARY-GARIPUY, P. (2006). Le mouvement « queer » : des sexualités mutantes ? Psychanalyse. [online] Mär. verfügbar unter: https://www.cairn.info/revue-psychanalyse-2006-3-page-43.htm [aufgerufen am 23 Aug. 2020].

Egali Gone, (2013). Microtrottoir Egaligone-L’énigme du chirurgien. youtube.com. verfügbar unter:  https://www.youtube.com/watch?v=YebfaWkng9s [aufgerufen am 23 Aug. 2020].

Politikon, (2018). Butler – Trouble dans le genre – De Dicto #18. youtube.com. verfügbat unter: https://youtu.be/8HvZqrpcUyc [aufgerufen am 23 Aug. 2020].

Um den Artikel zu zitieren:

FELTEN, L. LEBOCEY, M. LOUVET, M. OUATTARA, N. (2020). Die Macht der Sprache. Generation for Rights Over the World. growthinktank.org. [online] 11 September 2020.

Translated by Eike Hinrichsen & Naomi Ouattara

©Photo by Generation for Rights Over the World

References
1 Original Texts: GÉRARDIN‑LAVERGE, M. (2017). Performativité du langage et empowerment féministe. Philonsorbonne, 11. 93-105.  Elle constitue un outil extrêmement précieux pour un féminisme non-naturaliste et non-essentialiste, puisque contrer la représentation du langage comme simple reflet ou représentation du réel permet de critiquer l’illusion de la naturalité des rapports sociaux et de la domination.
2 POULIQUEN, F. (2019). Autrice, professeuse, procureure… Pourquoi la féminisation des noms de métiers pose-t-elle aujourd’hui problème?. 20minutes.fr. [online] 1 Mar. verfügbar unter: https://www.20minutes.fr/societe/2463075-20190301-autrice-professeuse-procureure-pourquoi-feminisation-noms-metiers-pose-aujourdhui-probleme [aufgerufen am 23 Aug. 2020].
3 Ibid.
4 BUTLER, J. (1990). Trouble dans le genre. Pour un féminisme de la subversion. Paris: Éd. La Découverte. Deutsche Übersetzung: Das Unbehagen der Geschlechter. Suhrkamp, Frankfurt am Main. (2003).
5 POULIQUEN, F. (2019). Autrice, professeuse, procureure … Pourquoi la féminisation des noms de métiers pose-t-elle aujourd’hui problème?. 20minutes.fr. [online] 1 Mar. verfügbar unter: https://www.20minutes.fr/societe/2463075-20190301-autrice-professeuse-procureure-pourquoi-feminisation-noms-metiers-pose-aujourdhui-probleme [aufgerufen am 23 Aug. 2020].
6 PECH, M-E. (2017). Pour l’Académie, l’écriture inclusive est un “péril mortel”. lefigaro.fr. [online] 26 Oct.  verfügbar unter: https://www.lefigaro.fr/actualite-france/2017/10/26/01016-20171026ARTFIG00256-l-academie-francaise-met-en-garde-contre-le-peril-mortel-de-l-ecriture-inclusive.php [aufgerufen am 23 Aug. 2020].

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